Ein biografischer Überblick

2021 Ein biografischer Überblick

Anne-Sophie Mutter ist ein musikalisches Phänomen: Seit nunmehr 45 Jahren konzertiert die Virtuosin weltweit in allen bedeutenden Musikzentren und prägt die Klassikszene als Solistin, Mentorin und Visionärin.

Dabei ist die viermalige Grammy® Award Gewinnerin der Aufführung traditioneller Kompositionen genauso verpflichtet wie der Zukunft der Musik: 28 Werke hat sie bislang uraufgeführt – Unsuk Chin, Sebastian Currier, Henri Dutilleux, Sofia Gubaidulina, Witold Lutoslawski, Norbert Moret, Krzysztof Penderecki, Sir André Previn, Wolfgang Rihm, Jörg Widmann und John Williams haben für Anne-Sophie Mutter komponiert. Darüber hinaus widmet sie sich der Förderung musikalischen Spitzennachwuchses und zahlreichen Benefizprojekten. Zudem wählte sie der Stiftungsrat der Deutschen Krebshilfe 2021 zur neuen Präsidentin der gemeinnützigen Organisation. Im Herbst 1997 gründete sie den „Freundeskreis Anne-Sophie Mutter Stiftung e.V.“, dem 2008 die Anne-Sophie Mutter Stiftung zur Seite gestellt wurde. Im Rahmen dieser beiden gemeinnützigen Institutionen werden die Stipendiaten nach ihren individuellen Bedürfnissen unterstützt. Und seit 2011 teilt Anne-Sophie Mutter regelmäßig das Rampenlicht mit ihrem Stipendiaten-Ensemble „Mutter’s Virtuosi“.

Konzerte 2021/2022

Angesichts der Corona-Pandemie sind momentan sämtliche Konzertplanungen abhängig von behördlichen Verfügungen zur Eindämmung des Virus. Für Juli 2021 besteht die Hoffnung, dass Anne-Sophie Mutter in Tanglewood das ihr gewidmete Violinkonzert von John Williams wird uraufführen können. Für die Saison 2021/2022 ist unter anderem eine ausgedehnte Europa-Tournee mit „Mutter’s Virtuosi“ geplant, bei der das von Anne-Sophie Mutter in Auftrag gegebene Werk „Gran Cadenza“ für zwei Violinen von Unsuk Chin uraufgeführt werden soll. Das Brahms Doppelkonzert wird Anne-Sophie Mutter mit Pablo Ferrández und der Tschechischen Philharmonie spielen, am Dirigentenpult Manfred Honeck. Mit dem ihr gewidmeten Violinkonzert von André Previn wird sie zusammen mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter Vasily Petrenko auf Tournee gehen. In Asien stehen Werke von John Williams aus dem „Across the Stars“ Projekt auf dem Programm – gemeinsam mit dem Royal Phiharmonic Orchestra unter der Leitung von David Newman. In den USA wird Anne-Sophie Mutter mit dem Beethoven Violinkonzert zu hören sein. Auch Kammermusik-Programme sind geplant: Violinsonaten sowie Klaviertrios von Wolfgang Amadeus Mozart mit Lambert Orkis und Maximilian Hornung; bei weiteren Recitals mit ihrem langjährigen Klavier-Partner werden Werke von Beethoven, Franck und Mozart gespielt. Bei der Kammermusik-Tournee mit aktiven und ehemaligen Stipendiaten ihrer Stiftung führt sie in unterschiedlichen Ensemble-Besetzungen Beethovens Streichquartett in G-Dur, op. 18 Nr. 2, Haydns Streichquartett in Es-Dur, op. 20 Nr. 1 sowie Jörg Widmanns „Studie über Beethoven" auf, die sie am 22. Februar 2020 in Tokio uraufgeführt hatte.

Auszeichnungen

Am 16. Oktober 2019 wurde Anne-Sophie Mutter mit dem Praemium Imperiale in der Kategorie Musik ausgezeichnet; im Juni erhielt sie den Polar-Musikpreis. Polen verlieh Anne-Sophie Mutter als erster deutschen Künstlerin im März 2018 die Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste in Gold. Im Februar 2018 wurde die Geigerin zum Ehrenmitglied der Accademia Nazionale di Santa Cecilia ernannt. Rumänien verlieh Anne-Sophie Mutter im November 2017 den Kulturverdienstorden im Rang eines Großoffiziers; im gleichen Monat ehrte sie Frankreich mit der Verleihung der Insignien eines Kommandeurs im französischen Orden der Künste und der Literatur. Im Dezember 2016 zeichnete sie das spanische Ministerium für Bildung, Kultur und Sport mit der „Medalla de oro al Mérito en las Bellas Artes“ aus. Im Januar 2015 wurde Anne-Sophie Mutter zum Honorary Fellow des Keble College der University of Oxford ernannt. Im Oktober 2013 wurde sie ausländisches Ehrenmitglied der American Academy of Arts & Sciences, nachdem sie im Januar mit dem Orden der Lutoslawski Gesellschaft (Warschau) ausgezeichnet worden war. 2012 verlieh ihr der Atlantic Council den Distinguished Artistic Leadership Award. 2011 erhielt sie den Brahms-Preis sowie für ihr soziales Engagement den Erich-Fromm-Preis und den Gustav-Adolf-Preis. 2010 verlieh ihr die Technisch-Naturwissenschaftliche Universität Norwegens in Trondheim die Ehrendoktorwürde; 2009 wurde sie mit dem Europäischen St. Ullrichs Preis sowie dem Cristobal Gabarron Award ausgezeichnet. 2008 erhielt Anne-Sophie Mutter den internationalen Ernst von Siemens Musikpreis sowie den Leipziger Mendelssohn Preis.

Die Geigerin ist Trägerin des Großen Bundesverdienstkreuzes, des französischen Ordens der Ehrenlegion, des Bayerischen Verdienstordens, des Großen Österreichischen Ehrenzeichens sowie zahlreicher weiterer Auszeichnungen.

Aktualisierung 12. April 2021

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