2016

Das Jahr 2016 markiert das 40-jährige Jubiläum ihres Debüts im Alter von 13 Jahren beim Lucerne Festival am 23. August 1976. Ein Jahr danach trat sie als Solistin bei den Salzburger Pfingstkonzerten unter der Leitung von Herbert von Karajan auf.

 
Das Brahms Violinkonzert, das die Künstlerin sowohl mit Herbert von Karajan als auch mit Kurt Masur aufgenommen hat, führt sie im März 2016 in London auf. Am Pult: Tomas Adès, der das London Symphony Orchestra leitete.
 
Bei den Salzburger Osterfestspielen steht das Beethoven „Tripelkonzert“ auf dem Programm. Mutters Partner: Yefim Bronfman und Lynn Harrell sowie die Sächsische Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann. In dieser exklusiven Konstellation ist Beethovens Konzert op. 56 für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester im April auch in Dresden zu hören.  
 
Im April 2016 geht Anne-Sophie Mutter zum fünften Mal mit dem exklusiven Solisten-Ensemble ihrer Stiftung auf Tournee: Mutter’s Virtuosi gastierten an zehn Abenden in Aix en Provence, Barcelona sowie acht deutschen Städten. Sir André Previns „Nonett für zwei Streichquartette und Kontrabass“ eröffnet die Konzerte,  gefolgt von Johann Sebastian Bachs „Doppelkonzert für zwei Violinen“ sowie Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“. Das Previn Nonett – von der Geigerin für Mutter’s Virtuosi in Auftrag gegeben und ihr gewidmet – wurde am 26. August 2015 in Edinburgh uraufgeführt und erklang auf dieser Tournee erstmals in den jeweiligen Konzertsälen.
 
Beim Gedenkkonzert für Kurt Masur am 16. April im Leipziger Gewandhaus spielt Mutter das Mendelssohn Violinkonzert mit dem Gewandhaus Orchester unter Michael Sanderling. Auch diesen Klassiker des Violin-Repertoires hat sie eingespielt: 2009 mit dem Gewandhausorchester und Kurt Masur.
 
Das Violinkonzert von Antonin Dvořák – 2013 mit den Berliner Philharmonikern und Manfred Honeck auf CD veröffentlicht – führt Anne-Sophie Mutter 2016 erneut mit Manfred Honeck auf: In Prag dirigiert er im April die Tschechische Philharmonie und in München im Juni das Pittsburgh Symphony Orchestra.
 
Im Mai gehen drei Ausnahmesolisten erstmals gemeinsam auf Europa-Tournee: Das „Mutter-Bronfman-Harrell Trio“ konzertiert in Deutschland, Italien, Russland und Spanien. Das Programm dieses Ensembles der Extraklasse: Ludwig van Beethovens „Erzherzog-Trio“ und Peter Iljitsch Tschaikowskis Klaviertrio in a-Moll, op. 50.
 
Die anschließenden Recital-Abende in Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich und der Schweiz führen Anne-Sophie Mutter und Lambert Orkis ins 28. Jahr ihrer musikalischen Partnerschaft. Bei diesen Konzerten im Juni 2016 erklingen Werke von Sebastian Currier, Wolfgang Amadeus Mozart, Francis Poulenc, Maurice Ravel und Camille Saint-Saëns. Die Einspielung der beiden mit Beethovens Sonaten für Klavier und Violine wurde beispielsweise mit einem Grammy Award ausgezeichnet und die Aufnahme von Mozarts Sonaten für Klavier und Violine mit dem Preis des französischen Magazins "Le Monde de la Musique".
 
Beim Lucerne Sommer-Festival konzertiert Anne-Sophie Mutter im September mit dem Orchester der Lucerne Festival Academy unter der Leitung von Alan Gilbert. Auf dem Programm: Das Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“ von Alban Berg sowie Norbert Morets „En Rêve“.  Mutters Einspielung von Bergs Violinkonzert mit dem Chicago Symphony Orchestra und James Levine wurde 1994 mit einem Grammy® ausgezeichnet; das ihr gewidmete Werk „En Rêve“ nahm sie 1991 mit dem Boston Symphony Orchestra unter Seiji Ozawa auf. 
 
Zur Feier des 35-jährigen Jubiläums des Japan-Debüts von Anne-Sophie Mutter konzertiert sie im Oktober in Tokio mit den Wiener Philharmonikern unter Seiji Ozawa sowie mit dem New Japan Philharmonic mit Christian Macelaru. Darüber hinaus gastiert sie in der Weltstadt mit „Mutter’s Virtuosi“ sowie japanischen Musikstudenten. Zudem geht sie erneut mit Lambert Orkis auf Asien-Tournee: Im Oktober treten die beiden perfekt miteinander harmonierenden Musiker in China, Japan, Korea und Taiwan auf.   
 
Im November geht Anne-Sophie Mutter mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Robin Ticciati auf Konzerttournee: In London führt sie das Beethoven Violinkonzert auf; in Paris, Wien sowie sieben deutschen Städten steht das Mendelssohn Violinkonzert auf dem Programm. 
 
In der 10-Millionen-Stadt Suzhou im Jiangtsekiang-Becken gastiert Anne-Sophie Mutter am 31. Dezember 2016 beim Gründungskonzert des Suzhou Symphony Orchestra, das sich an diesem Abend erstmals der Öffentlichkeit vorstellt. Zur Aufführung gelangen sowohl chinesische als auch klassische europäische Kompositionen - so etwa das Finale von Beethovens Neunter Symphonie als feierlicher Abschluss. Xie Yang Chen steht am Pult; Anne-Sophie Mutter spielt Pablo Sarasates „Carmen-Fantasie“ und Camille Saint-Saëns‘ „Introduction et Rondo capriccioso“.
 
Der Live-Mitschnitt des Silvesterkonzertes mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle erscheint Ende Januar 2016 auf DVD und Blu-ray Disc.
 
Um das 40-jährige Bühnenjubiläum der charismatischen Künstlerin gebührend zu würdigen, legt die Deutsche Grammophon die Doppel-CD „Mutterissimo – The Art of Anne-Sophie Mutter“ auf, die im Dezember 2016 veröffentlicht wird.
 
Im Dezember 2016 zeichnet sie das spanische Ministerium für Bildung, Kultur und Sport mit der „Medalla de oro al Mérito en las Bellas Artes“ aus.

Veröffentlichungen im Jahr 2016

  • MUTTERISSIMO - The Art of Anne-Sophie Mutter
    MUTTERISSIMO - The Art of Anne-Sophie Mutter
    Korngold, Dvořák, Beethoven, Tschaikowski, Schumann, Brahms, Stravinsky, Kreisler, Ravel, Schubert, Wieniawski, Sibelius, Mendelssohn, Fauré, Gershwin, Debussy, Benjamin, Prokofjew

    Berliner Philharmoniker, London Symphony Orchestra, New York Philharmonic Orchestra, Philharmonia Orchestra, Wiener Philharmoniker, Staatskapelle Dresden, Trondheim Soloists
  • Silvesterkonzert 2015
    Silvesterkonzert 2015
    Chabrier, Massenet, Ravel, Paulenc, Brahms, Saint-Saëns

    Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle, Anne-Sophie Mutter

2015

Auch die Saison 2014/2015 mit Konzerten in Asien, Europa und Nordamerika steht für die musikalische Vielseitigkeit der Violinistin und ihren beispiellosen Rang in der Welt der klassischen Musik: Als „Carnegie Hall’s 2014/2015 Perspectives Artist“ präsentiert Anne-Sophie Mutter im legendären Isaac Stern Auditorium ihre Interpretation traditioneller und zeitgenössischer Kompositionen. Mit „Mutter’s Virtuosi“, dem Ensemble der Anne-Sophie Mutter Stiftung, unternimmt sie die dritte internationale Konzertreise, jetzt in Nordamerika. Sie gibt Gastspiele mit den Symphonieorchestern Pittsburgh und San Francisco sowie den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra und der Oxford Philomusica. Hinzu kommen Tourneen mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, der Danish National Symphony, dem National Orchestra of Spain, der New World Symphony und dem Cherubini Youth Orchestra. In einer Triobesetzung der Extraklasse geht sie mit Yefim Bronfman und Lynn Harrell auf Konzertreise. In Berlin spielt sie Klassik im Club und reißt damit Barrieren ein. Eine Recital-Tournee mit Lambert Orkis beschließt Anne-Sophie Mutters Konzertsaison 2014/2015.

Mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck eröffnet sie die dortige Konzertsaison 2014/2015 und in New York spielt sie mit Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern die Eröffnungsgala zur neuen Carnegie-Hall Saison. Dieser Abend gibt zugleich den Auftakt zu Mutters „Carnegie Hall’s 2014/2015 Perspectives“ Konzertreihe. An sechs Konzertabenden vom Oktober 2014 bis zum April 2015 führt sie hier Werke von Bach, Beethoven, Berg, Bruch, Currier, Franck, Moret, Previn, Sibelius, Tschaikowski und Vivaldi auf.

Dabei ist sie in der Carnegie Hall erstmals mit ihrem Solisten-Ensemble „Mutter‘s Virtuosi“ zu hören: Das Programm im Isaac Stern Auditorium umfasst die US-Premiere von Previns Violinkonzert Nr. 2, Bachs Doppelkonzert für zwei Violinen sowie Vivaldis Vier Jahreszeiten. Das Ensemble „Mutter‘s Virtuosi“ besteht aus 14 gegenwärtigen und ehemaligen Stipendiaten der Anne-Sophie Mutter Stiftung und gastiert im November – neben dem Abend in der Carnegie Hall – in sechs weiteren nordamerikanischen Städten. Bei diesen Konzerten spielt Anne-Sophie Mutter mit Roman Patkoló zudem Sebastian Curriers „Ringtone Variations“ für Violine und Kontrabass, ein Auftragswerk ihrer Stiftung.

Im Rahmen einer Europatournee führt Anne-Sophie Mutter im Januar 2015 das Sibelius Violinkonzert auf – mit dem Danish National Symphony Orchestra unter der Leitung von Cristian Macelaru.  Eine zweite Konzertreise mit diesem Werk folgt im März, dann mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter der Leitung von Andris Nelsons. Diesen Klassiker des 20. Jahrhunderts hat Anne-Sophie Mutter mit der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Sir André Previn eingespielt.

Das Brahms Violinkonzert, das die Künstlerin sowohl mit Herbert von Karajan als auch mit Kurt Masur aufgenommen hat, führt sie im Februar in San Francisco auf. Am Pult: Michael Tilson Thomas, der die San Francisco Symphony leitet.

Im März gastiert die Geigerin in den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Sultanat Oman: Unter der Leitung von Riccardo Muti, der das Luigi Cherubini Youth Orchestra dirigiert, spielt Anne-Sophie Mutter das Beethoven Violinkonzert. Auch dieses herausragende Werk der Violinliteratur hat die Geigerin sowohl mit Herbert von Karajan als auch mit Kurt Masur eingespielt.

Im April konzertiert sie mit dem „Mutter-Bronfman-Harrell Trio“ in Kanada und den USA. Das Programm dieses exklusiven Ensembles: Ludwig van Beethovens „Erzherzog-Trio“ und Peter Iljitsch Tschaikowskis Klaviertrio in a-Moll, op. 50.

Norbert Morets Konzert für Violine und Kammerorchester „En Rêve“, das der Komponist Anne-Sophie Mutter gewidmet hat, ist in den Vereinigten Staaten erstmals am 25. April 2015 in Miami zu hören. Ihre Partner bei dieser US-Premiere: Die New World Symphony unter der Leitung von Michael Tilson Thomas. Darüber hinaus führt Anne-Sophie Mutter in Miami Alban Bergs Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“ auf. Beide Violinkonzerte hat Anne-Sophie Mutter auch aufgenommen: „En Rêve“ mit Seiji Ozawa und dem Boston Symphony Orchestra und das Berg Violinkonzert mit James Levine und dem Chicago Symphony Orchestra.

Im Mai spielt sie Klassik im Club: Auf dem Podium der Yellow Lounge in der Neuen Heimat Berlin stehen neben Anne-Sophie Mutter ihr langjähriger Klavierbegleiter Lambert Orkis sowie Mutter’s Virtuosi und der Cembalist Mahan Esfahani. Das Programm umspannt drei Jahrhunderte klassischer Musik – von Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi bis zu George Gershwin und John Williams – und wurde von Anne-Sophie Mutter eigens für die Yellow Lounge zusammengestellt.

Das „Violinkonzert Anne-Sophie“ führt den Komponisten, Dirigenten, Klassik- und Jazz-Pianisten André Previn an eine Wirkungsstätte zurück, die er über ein Jahrzehnt als Chefdirigent begleitete: Im Juni 2015 wird er anlässlich seines 85. Geburtstages erneut das London Symphony Orchestra leiten, wenn Anne-Sophie Mutter das ihr gewidmete Violinkonzert aufführt. Previn dirigierte die Uraufführung mit der Violinistin und dem Boston Symphony Orchestra im März 2002; in dieser Konstellation ist das Werk auch als Konzertmitschnitt auf Tonträger verfügbar.

Die anschließenden Recital-Abende in Deutschland, Österreich, Spanien und der Schweiz führen Anne-Sophie Mutter und Lambert Orkis ins 27. Jahr ihrer musikalischen Partnerschaft. Bei diesen Konzerten im Juni und Juli 2015 erklingen Werke von Béla Bartók, Ludwig van Beethoven, Ottorini Respighi und Maurice Ravel.

Der Live-Mitschnitt „Anne-Sophie Mutter – Live from the Yellow Lounge“ ihres Club-Auftritts in Berlin vom Mai 2015 erscheint am 28. August auf CD und Blu-ray Disc. Dies ist die erste Liveaufnahme aus einer Yellow Lounge überhaupt.

Im Januar 2015 wird Anne-Sophie Mutter zum Honorary Fellow des Keble College der University of Oxford ernannt.

Veröffentlichungen im Jahr 2015

  • The Club Album Live from Yellow Lounge
    The Club Album Live from Yellow Lounge
    Benjamin, Brahms, Copland, Debussy, Gershwin, Saint-Saëns, Tschaikowski, Vivaldi, Williams

    Mahan Esfahani, Lambert Orkis, Anne-Sophie Mutter, Mutter's Virtuosi

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