Biografie Langfassung

2019 Biografie Langfassung

Anne-Sophie Mutter ist ein musikalisches Phänomen: Seit über 40 Jahren konzertiert die Virtuosin weltweit in allen bedeutenden Musikzentren und prägt die Klassikszene als Solistin, Mentorin und Visionärin. Dabei ist die viermalige Grammy® Award Gewinnerin der Aufführung traditioneller Kompositionen genauso verpflichtet wie der Zukunft der Musik.

Sie hat bislang 27 Werke uraufgeführt – Unsuk Chin, Sebastian Currier, Henri Dutilleux, Sofia Gubaidulina, Witold Lutoslawski, Norbert Moret, Krzysztof Penderecki, Sir André Previn, Wolfgang Rihm und John Williams haben für Anne-Sophie Mutter komponiert. Darüber hinaus widmet sie sich zahlreichen Benefizprojekten und der Förderung musikalischen Spitzennachwuchses: Im Herbst 1997 gründete sie den „Freundeskreis Anne-Sophie Mutter Stiftung e.V.“, dem 2008 die Anne-Sophie Mutter Stiftung zur Seite gestellt wurde. Im Rahmen dieser beiden gemeinnützigen Institutionen werden die Stipendiaten nach ihren individuellen Bedürfnissen unterstützt. Und seit 2011 teilt Anne-Sophie Mutter regelmäßig das Rampenlicht mit ihrem Stipendiaten-Ensemble „Mutter’s Virtuosi“.

Anne-Sophie Mutters Konzertkalender 2019 mit Auftritten in Asien, Europa und Nord- sowie Südamerika spiegelt erneut die musikalische Vielseitigkeit der Violinistin und ihren beispiellosen Rang in der Welt der klassischen Musik wider: In der Carnegie Hall gibt sie im März die Weltpremieren der Unsuk Chin Komposition „Gran Cadenza for Two Violins“ sowie des „Ghost Trio“ von Sebastian Currier. Und in Peking hebt sie das Streichquartett von Jörg Widmann – wie die beiden erstgenannten neuen Werke von ihr beauftragt und der Geigerin gewidmet – aus der Taufe. Im September wird sie zum ersten Mal in ihrer Karriere im Rahmen eines Open Air Konzertes zu erleben sein. Unter dem Titel „Across the Stars“ stehen dann auf dem Münchner Königsplatz einige der herausragendsten Werke des Komponisten und mehrfachen Oscar-Preisträgers John Williams auf dem Programm. Der Großteil des Open Air Programms sind spezielle Arrangements für Mutter. Im Juli erscheint zudem ihre CD-Einspielung dieses neuen und in dieser Form bislang ungehörten Williams Repertoires. Einen weiteren großen thematischen Schwerpunkt stellen 2019 die Violinkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart dar, die sie europaweit sowie in den USA aufführen wird. In Südamerika und Europa konzertiert sie mit dem West-Eastern Divan Orchestra und führt gemeinsam mit Daniel Barenboim und Yo-Yo Ma in dieser Besetzung der Extraklasse das Beethoven Tripelkonzert auf. Mit „Mutter’s Virtuosi“, dem Ensemble der Anne-Sophie Mutter Stiftung, gastiert sie erstmals in Südamerika. 

Konzerte 2019

Mit Bachs Konzert für zwei Violinen BWV 1043 startet Anne-Sophie Mutter in das Jahr 2019: Beim Festkonzert zum 20. Geburtstag des Oxford Philharmonic Orchestra spielt sie gemeinsam mit Maxim Vengerov; die musikalische Leitung hat Marios Papadopoulos inne. Dieses von Musikern und Publikum gleichermaßen geliebte Werk hat die Geigerin zweimal aufgenommen: 1983 mit Salvatore Accardo und dem English Chamber Orchestra sowie 2015 beim Mitschnitt „Anne-Sophie Mutter – Live from Yellow Lounge“ ihres Club-Auftritts in Berlin.

Im März gastiert Mutter in den USA und Kanada, wo sie mit dem Pianisten Lambert Orkis das 31. Jahr ihrer musikalischen Zusammenarbeit einläutet. Auf dem Programm stehen Werke von Debussy, Mozart, Poulenc und Ravel. Höhepunkt der Rezital Tournee ist das Konzert in der Carnegie Hall am 12. März mit zwei Uraufführungen: Die „Gran Cadenza for Two Violins“ von Unsuk Chin hebt Mutter mit Ye-Eun Choi, Stipendiatin der Anne-Sophie Mutter Stiftung, aus der Taufe. Bei der Premiere für das „Ghost Trio“ von Sebastian Currier kommt der Cellist Daniel-Müller Schott – von 1997 bis 2001 Stipendiat der Mutter Stiftung – mit auf die Bühne. In Chicago kontrastieren die Musiker Beethovens „Geistertrio“ in D-Dur, Op. 70,1 mit Curriers „Ghost Trio“ – neben Violinsonaten von Mozart, Poulenc und Ravel. Mutter und Orkis konzertieren seit Ende 1988 nicht nur gemeinsam in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt, sie haben auch zahlreiche CDs für das Label Deutsche Grammophon produziert. Die Einspielung mit Beethovens Sonaten für Klavier und Violine wurde beispielsweise mit einem Grammy Award ausgezeichnet. Zum Silberjubiläum der beiden Ausnahmemusiker erschien im Jahr 2014 eine Doppel-CD mit einem Querschnitt des umfangreichen Repertoires der beiden Ausnahmemusiker.    

Im Mai und Juni stehen Mozarts Violinkonzerte Nr. 2 (D-Dur, KV 211), 3 (G-Dur KV 216) und 5 (A-Dur, KV 219) im Zentrum: Im Rahmen einer umfangreichen Tournee gastiert Mutter mit dem Kammerorchester Wien-Berlin in Deutschland, Griechenland, Luxemburg, Österreich, Schweiz, Slowakei und Spanien sowie in den USA. Schon als Sechsjährige verliebte sich Mutter in Mozarts Musik. Drei Jahre später folgte ihr Konzertdebüt mit einem Provinzorchester. Einen ersten Höhepunkt aber bildete ihre Aufführung des G-Dur-Konzerts unter der Leitung Herbert von Karajans, damals war Anne-Sophie Mutter dreizehn Jahre alt. 1978 erschien ihre Einspielung der Violinkonzerte Nr. 3 und 5 mit den Berliner Philharmonikern und von Karajan. 2018 – zum 40-jährigen Jubiläum dieser ersten Aufnahme für die Deutsche Grammophon – brachte das Label die audiophile Deluxe-Edition „The Earl Years“ heraus: Die analogen Tapes wurden neu gemastert; durch das hochauflösende Audioformat 2.0 24bit/192kHz rückt die Geigerin hautnah an die Hörerinnen und Hörer heran. Das Mozart Violinkonzert Nr. 1 nahm Mutter erstmals 1991 auf – mit der Academy St. Martin in the Fields unter der Leitung von Neville Mariner. Anlässlich Mozarts 250. Geburtstag im Jahr 2006 legte Mutter neue Aufnahmen des Tourneeprogramms vor – mit dem London Philharmonic Orchestra und unter ihrer musikalischen Leitung.

Beim Tanglewood Festival gibt Mutter zwei Konzerte: Am 6. Juli spielt sie zu Ehren von Sir André Previns 90.Geburtstag das Violinkonzert „Anne-Sophie“ des Komponisten. Ihre musikalischen Partner: Das Boston Symphony Orchestra unter der Leitung von Andris Nelsons. Previn dirigierte die Uraufführung mit der Violinistin und dem Boston Symphony Orchestra im März 2002; in dieser Konstellation ist das Werk auch als Konzertmitschnitt auf Tonträger verfügbar. 

Am 7. Juli folgt in Tanglewood das erste „Across the Stars“ Konzert der Geigerin. David Newman leitet das Boston Pops Orchestra, wenn einige der herausragendsten Werke des Komponisten und mehrfachen Oscar-Preisträgers John Williams erklingen werden. Das Programm wird unter anderem Stücke aus Star Wars, Schindlers Liste, Die Geisha, Harry Potter, Dracula sowie München beinhalten. „Der Großteil der Werke sind spezielle Arrangements für mich – also absolut neu und in dieser Form bislang ungehört!“, erläutert Mutter.

Ein weitere Premiere in Mutters Konzertkalender 2019 stellt ihre Zusammenarbeit mit dem West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim dar: Bei den Konzerten in Buenos Aires, Salzburg und Luzern spielt die Geigerin das Violinkonzert von Jean Sibelius. Diesen Klassiker des 20. Jahrhunderts hat Anne-Sophie Mutter mit der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Sir André Previn eingespielt.

Am 14. September ist Mutter erstmals in ihrer Karriere bei einem Open Air Konzert zu erleben. In der Kulisse des Münchner Königsplatzes stehen unter dem Titel „Across the Stars“ Werke von John Williams auf dem Programm. Begleitet wird Anne-Sophie Mutter vom Royal Philharmonic Orchestra aus London unter der Leitung von David Newman. Wie beim Konzert in Tanglewood am 7. Juli werden speziell für Mutter geschriebene Arrangements gespielt – u.a. aus Star Wars, Schindlers Liste, Die Geisha, Harry Potter, Dracula sowie München.

Mit dem Beethoven Violinkonzert beginnt Anne-Sophie Mutter ihre Würdigung zum 250. Geburtstag des Komponisten im Jahr 2020. Im September 2019 führt sie diesen Meilenstein des Violinrepertoires in Montreal und Cincinnati auf – mit dem Orchestre symphonique de Montréal unter Leitung von Cristian Macelaru sowie dem Cincinnati Symphony Orchestra und Ein Sun Kim. Dieses Werk hat die Geigerin sowohl mit Herbert von Karajan und den Berliner Philharmonikern als auch mit Kurt Masur und dem New York Philharmonic Orchestra eingespielt.

Zur Saisoneröffnung 2019/2020 der Carnegie Hall am 3. Oktober führt Mutter Beethovens Tripelkonzert gemeinsam mit dem Pianisten Yefim Bronfman und dem Cellisten Lynn Harrell auf, begleitet vom Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Moest. 

Auch in Köln, Paris und Berlin spielt Mutter Beethovens Tripelkonzert – mit Daniel Barenboim am Flügel, der zugleich die musikalische Leitung des West-Eastern Divan Orchestra innehat sowie dem Cellisten Yo-Yo Ma.

Im Oktober und November geht Anne-Sophie Mutter zum sechsen Mal mit dem exklusiven Solisten-Ensemble ihrer Stiftung auf Tournee – erstmals in Südamerika: Mutter’s Virtuosi gastierten in Buenos Aires, Frutillar, Santiago, Lima, Bogota und Mexico City.

Mit Musik von Beethoven beschließt Anne-Sophie Mutter ihren Konzertkalender 2019 und gibt damit zugleich einen Ausblick auf das bevorstehende Gedenkjahr für den Komponisten: Mit den Violinsonaten Nr. 4 a-Moll op. 23, Nr. 5 F-Dur op. 24 (Frühlingssonate) sowie Nr. 9 A-Dur op. 47 (Kreutzer) gastiert sie mit Lambert Orkis in China, Korea und Taiwan.

In Peking gibt Mutter im Dezember vier Konzerte mit jeweils anderem Beethoven Repertoire: Neben den o.a. Sonaten führt sie das Tripelkonzert mit Khatia Buniatishvili und Daniel Müller-Schott auf; gefolgt vom Violinkonzert, den Romanzen Nr. 1 G-Dur op. 40 und Nr. 2 F-Dur op. 50 sowie einem Kammermusik-Abend: Am 8. Dezember spielt sie mit Wei Lu (Violine), Vladimir Babeshko (Viola) sowie Daniel Müller-Schott (Violoncello) das Streichtrio Es-Dur op. 3 sowie das Streichquartett Es-Dur op. 74 (Harfenquartett). Die drei Streicher waren ehemals Stipendiaten der Anne-Sophie Mutter Stiftung. An diesem Abend stellen die Musiker ihrem Publikum zudem musikalisches Neuland vor: Erstmals erklingt das Streichquartett von Jörg Widmann, das der Komponist der Geigerin gewidmet hat. 

Diskografie

Für ihre zahlreichen Plattenaufnahmen erhielt Anne-Sophie Mutter unter anderem vier Grammies®, neun Auszeichnungen mit dem Echo Klassik, den Deutschen Schallplattenpreis, den Record Academy Prize, den Grand Prix du Disque und den Internationalen Schallplattenpreis. 

Anlässlich Wolfgang Amadeus Mozarts 250. Geburtstag legte Anne-Sophie Mutter 2006 neue Aufnahmen mit Werken sämtlicher wichtiger Kompositionen Mozarts für Violine vor.

2008 erschien ihre Einspielung des Gubaidulina Violinkonzertes „In tempus praesens“ sowie der Bach Violinkonzerte in a-Moll und E-Dur. 

Zum Mendelssohn Gedenkjahr 2009 würdigte Anne-Sophie Mutter den Komponisten mit einer sehr persönlichen Hommage, bei der sich Solo-Konzertrepertoire und Kammermusik auf CD und DVD vereinen: Die Violinsonate in F-Dur von 1838, das ein Jahr später vollendete Klaviertrio in d-Moll und das Violinkonzert e-Moll von 1845. 

2010 erschien Anne-Sophie Mutters Einspielung der Brahms Violinsonaten mit Lambert Orkis.

2011 legte die Deutsche Grammophon zum 35-jährigen Bühnenjubiläum eine umfassende Box mit sämtlichen DG-Einspielungen der Künstlerin, umfangreichen Dokumentationen und bisher unveröffentlichten Raritäten auf. Zeitgleich erschien ein Album mit den Weltersteinspielungen von Werken, die Wolfgang Rihm, Sebastian Currier und Krzysztof Penderecki der Geigerin gewidmet haben. 

2013 veröffentliche Anne-Sophie Mutter ihre Ersteinpielung des Dvořák Violinkonzertes mit dem Dirigenten Manfred Honeck und den Berliner Philharmonikern. 

2014 folgte die Doppel-CD von Mutter und Orkis zum 25-jährigen Jubiläum der Zusammenarbeit: „The Silver Album“ mit den Weltersteinspielungen von Pendereckis „La Follia“ und Previns Violinsonate Nr. 2.

Der Live-Mitschnitt „Anne-Sophie Mutter – Live from Yellow Lounge“ ihres Club-Auftritts in Berlin erschien 2015 auf CD, Vinyl, DVD und Blu-ray Disc. Dies ist die erste Liveaufnahme aus einer Yellow Lounge überhaupt. Auf dem Podium in der Neuen Heimat Berlin standen neben Anne-Sophie Mutter ihr langjähriger Klavierbegleiter Lambert Orkis sowie „Mutter’s Virtuosi“ und der Cembalist Mahan Esfahani. Das Programm umspannt drei Jahrhunderte klassischer Musik – von Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi bis zu George Gershwin und John Williams – und wurde von Anne-Sophie Mutter eigens für die Club-Abende zusammengestellt.

Um das 40-jährige Bühnenjubiläum der charismatischen Künstlerin gebührend zu würdigen, legte die Deutsche Grammophon die Doppel-CD „Mutterissimo – The Art of Anne-Sophie Mutter“ auf, die 2016 erschien. Versammelt sind die Highlights ihrer facettenreichen Diskographie – persönlich ausgewählt von Anne-Sophie Mutter selbst – und primär aus den vergangenen zwei Dekaden ihrer beeindruckenden Karriere.

2017 veröffentlichten Anne-Sophie Mutter und Daniil Trifonov ihr erstes gemeinsames Album, in dessen Mittelpunkt eines der berühmtesten Werke der klassischen Musik steht. Zusammen mit Hwayoon Lee, Maximilian Hornung und Roman Patkoló spielten sie Schuberts Klavierquintett in A-Dur ein, allgemein bekannt als „Forellenquintett“. Auf dem Programm standen außerdem Schuberts Notturno, ein meisterhaftes spätes Werk für Violine, Cello und Klavier, sowie seine Lieder Ständchen und Ave Maria in Arrangements für Violine und Klavier.

Zum 85. Geburtstag von Krzysztof Penderecki erschien bei Deutsche Grammophon 2018 ein Doppelalbum mit allen Werken Pendereckis, die er Anne-Sophie Mutter gewidmet hat, darunter auch ihre Ersteinspielung der „Sonate für Violine und Klavier Nr. 2“: eine feinsinnige und berührende Hommage der Geigerin an ihren musikalischen Freund und Weggefährten.

Ebenfalls 2018 brachte die Deutsche Grammophon zum 40. Jubiläum von Anne-Sophie Mutters erster Einspielung ihre frühesten Solokonzert-Aufnahmen in der Deluxe-Hardcover-Edition „The Early Years“ heraus – mit den Violinkonzerten von Mozart (Nr. 3 und 5), Beethoven, Bruch und Mendelssohn. Durch das neue, hochauflösende Audioformat 2.0 24bit/192kHz rückt die Geigerin dabei hautnah an die Hörerinnen und Hörer heran.

Benefizkonzerte

Wichtig ist für Anne-Sophie Mutter auch die Arbeit an medizinischen und sozialen Problemen unserer Zeit. Sie unterstützt diese Anliegen durch regelmäßige Benefizkonzerte. So spielte sie 2018 beispielsweise für die Barenboim-Stiftung, die Anne-Sophie Mutter Stiftung, das rumänische Waisenhaus in Orlat, die Hanna und Paul Gräb-Stiftung sowie die Renovierung der Kirchenorgel in der Pfarrkiche St. Rupert in Oberaurach (Österreich).

Auszeichnungen

Polen zeichnete Anne-Sophie Mutter als erste deutsche Künstlerin im März 2018 mit der Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste in Gold aus. Im Februar 2018 wurde die Geigerin zum Ehrenmitglied der Accademia Nazionale di Santa Cecilia ernannt. Rumänien verlieh Anne-Sophie Mutter im November 2017 den Kulturverdienstorden im Rang eines Großoffiziers; im gleichen Monat ehrte sie Frankreich mit der Verleihung der Insignien eines Kommandeurs im französischen Orden der Künste und der Literatur. Im Dezember 2016 zeichnete sie das spanische Ministerium für Bildung, Kultur und Sport mit der „Medalla de oro al Mérito en las Bellas Artes“ aus. Im Januar 2015 wurde Anne-Sophie Mutter zum Honorary Fellow des Keble College der University of Oxford ernannt. Im Oktober 2013 wurde sie ausländisches Ehrenmitglied der American Academy of Arts & Sciences, nachdem sie im Januar mit dem Orden der Lutoslawski Gesellschaft (Warschau) ausgezeichnet worden war. 2012 verlieh ihr der Atlantic Council den Distinguished Artistic Leadership Award. 2011 erhielt sie den Brahms-Preis sowie für ihr soziales Engagement den Erich-Fromm-Preis und den Gustav-Adolf-Preis. 2010 verlieh ihr die Technisch-Naturwissenschaftliche Universität Norwegens in Trondheim die Ehrendoktorwürde; 2009 wurde sie mit dem Europäischen St. Ullrichs Preis sowie dem Cristobal Gabarron Award ausgezeichnet. 2008 erhielt Anne-Sophie Mutter den internationalen Ernst von Siemens Musikpreis sowie den Leipziger Mendelssohn Preis. 

Die Geigerin ist Trägerin des Großen Bundesverdienstkreuzes, des französischen Ordens der Ehrenlegion, des Bayerischen Verdienstordens, des Großen Österreichischen Ehrenzeichens sowie zahlreicher weiterer Auszeichnungen.

Aktualisierung Dezember 2018

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Webung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Sie akzeptieren unsere Cookies, wenn sie "Cookies zulassen" klicken und damit fortfahren diese Webseite zu nutzen.

Cookies zulassen Datenschutzerklärung